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[mezopstr], digitalmediaart, 2026

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[mezopstr II.], digitalmediaart, 2026

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dgtl^^+^^%ntr:beach, digital media video, loop, 2025

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digital media art, div., 2025

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Digital forms demand our everyday attention; they address our perception and use specific codes to speak to us. Something we recognize or recognise, images speak words, and words speak images. Digital communication structures, in particular, tap into this habit and harness our intuitive understanding to draw attention to and change states. Stories can be told and heard, altered, or represented; it’s all about visualization. Visualization of feelings.

We hardly notice the manipulation of our own digital artifacts anymore, yet we write, paint, and photograph incessantly with digital tools, transmitting information to others or creating art in this way. Visual language is a crucial aspect here, as images, i.e., photographs, are often intended to clarify and express our message. Images contain codes that, according to Roland Barthes (Barthes, „The Appropriate and the Dull Sense“), presuppose a sender and receiver and are intentionally encoded and placed by the creator in order to be received and understood. Images speak volumes to us, allowing us to experience and empathize. The global flow of information has reached phenomenal proportions and is timed down to the second, so we never miss the election results of our favorite country, where we don’t even currently live, or the outcome of a football match, the winner of an art prize, stock market reports, disaster news, and much more.

We feel constantly bombarded by news from around the world, yet we feel safe and confident that we haven’t missed anything. Being informed provides a sense of security and orientation in this world, allowing us to contextualize ourselves and our own perspectives, ensuring that our thoughts are still relevant and grounded in reality. In the case of AI, algorithms take the place of interpreters, producing or disseminating content that no longer has a real author. This could lead to misinformation or randomness in a flood of images that sometimes seems to lack any communicative author behind them. However, this is mostly not the case so far, and only serious topics are addressed. We think artificial intelligence is taking the work off our hands, but does the material it produces still have the same significance? Or has it become anonymous and meaningless, merely filling spaces where real content from real producers could exist? AI is random and selects randomly what we want to represent. This selection isn’t so simple, because it can’t be entirely random, as the information can be misdirected; therefore, AI also takes time. Time is a crucial factor for us, as we work, produce, and receive continuously. The series „nnyms“ aims to address the anonymity of digitally produced images created with AI, images that cannot convey any information because none has been input, as there is no producer. The result is a more or less beautiful image or piece of art. In „nnyms,“ I use a digital principle that AI (so far) does not employ, and I cut together several images that create digital transitions.


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digitale Formen fordern unsere alltägliche Aufmerksamkeit, sie sprechen unsere Wahrnehmung an und verwenden spezifische Codes, um zu uns zu sprechen. Etwas das wir wiedererkennen oder erkennen, Bilder sprechen Worte und Worte sprechen Bilder. Besonders digitale Kommunikationsstrukturen greifen die Gewohnheit auf und machen sich unser aufgreifendes Verstehen zu Nutze, um auf Zustände aufmerksam zu machen und sie zu ändern. Geschichten können erzählt und gehört, verändert oder dargestellt werden, es geht um Visualisierung. Visualisierung von Gefühlen.

Der Eingriff in eigene digitale Artefakte fällt uns kaum noch auf, aber wir schreiben, malen und fotografieren ununterbrochen mit digitalen Werkzeugen und übermitteln auf diesem Weg unsere Informationen an andere oder schaffen Kunst. Die Bildsprache ist hierbei ein wichtiger Aspekt, denn oftmals sollen Bilder, also Fotos unsere Botschaft verdeutlichen und ausdrücken. Bilder enthalten Codes, die nach Roland Barthes (Barthes, “Der entgegenkommende und der stumpfe Sinn”) einen Sender und Empfänger voraussetzen und die vom Schöpfer absichtlich codiert und gesetzt werden, um empfangen und verstanden zu werden. Bilder sprechen für uns Bände, während wir miterleben und mitfühlen können. Der globale Informationsfluss nimmt phänomenale Ausmaße an und ist Sekundenschnell getaktet, so verpassen wir nie die Wahlergebnisse unseres Lieblingslandes in dem wir gerade gar nicht leben oder den Ausgang eines Fußballspiels, den Gewinner eines Kunstpreises, die Börsenmeldungen, Katastrophenmeldungen und vieles weitere. Von den Nachrichten der ganzen Welt fühlen wir uns ständig überflutet, aber wir fühlen uns sicher und sind sicher nichts verpasst zu haben. Informiert zu sein gibt ein Gefühl der Sicherheit und Orientiertheit in dieser Welt und die Möglichkeit sich selbst und den eigenen Standpunkt einzuordnen und sicherzustellen, dass alles was gedacht wird noch seine Aktualität hat und sich an realen Maßstäben und Gegebenheiten orientiert und abgleicht.

Im Falle von KI treten Algorithmen an die Stelle von Interpreten und produzieren oder versenden Inhalte, die so keinen realen echten Verfasser mehr haben. Falschmeldungen oder Zufälligkeit könnten die Folge sein, in einer Bilderflut die uns ohnehin manchmal erscheint als wäre dort kein kommunizierender Verfasser mehr hinter den Bildern, aber dies ist bisher zumeist nicht so und es werden nur ernst gemeinte Themen zur Sprache gebracht. Künstliche Intelligenz nimmt uns die Arbeit ab denken wir, aber hat das produzierte Material dann noch dieselbe Bedeutung? Oder ist es anonym und bedeutungslos geworden und füllt nur irgendwelche Stellen, an denen echter Inhalt mit echten Produzenten sein könnte? KI ist zufällig und wählt zufällig aus, was wir darstellen können wollten. Die Auswahl gestaltet sich hierbei nicht so einfach, weil ganz nach dem Zufallsprinzip geht es nunmal nicht, da die Information wirklich fehlgeleitet sein kann, daher nimmt auch KI Zeit in Anspruch. Zeit ist für uns ein wichtiger Faktor, denn wir arbeiten, produzieren und empfangen ununterbrochen. Die Werkreihe nnyms soll das anonyme der digitalen mit KI produzierten Bilder thematisieren, die keine Information vermitteln können da keine hineingegeben wurde, da es keinen Produzenten gibt. Ein mehr oder weniger schönes Bild oder Kunst sind die Folge. In nnyms verwende ich ein digitales Prinzip, welches von KI (bisher) nicht

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