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collages, prints, div. sizes, 2024
1000 nights
The universe is all there is and everything there is cannot be outside of its form. Therefore, everything there is is everything there is. According to popular belief, the universe came into being, but it could also have always been there. It has no beginning and no end and is endless. Everything in the universe has its own nature, for example gold has the atomic number 79 and its own nature that differs from that of other metals such as silver. One could come to the conclusion that the universe has the quantum gravity structure x, which is crucial for every universe, since exactly this structure is necessary to maintain such a universe. The being is determined, it is not on the street but in the cosmos. The world is just as much a condition of reference to the world in general as the universe is. The “synthetic a priori” is relative necessity. When examining the structure of the universe, the principle of contingency does not disappear completely, but it is never clear whether the complete and final nature of the universe has been discovered. (cf. Walter Saltzer, “The Invention of the Universe”, 1997, p.12f)
The universe has been the subject of many philosophical investigations of all times. In many places it is a morally neutral system in which there is neither good nor evil. Nevertheless, all good and bad things ultimately happen in the space of the universe. Although there is no clear or clearly separable good and evil, many religions and indigenous peoples assume that there is a dark side of the moon. The devil takes advantage of the weakness of human nature, while modern views do not release any individual from his or her personal responsibility. There is often a view of two sides of the same coin, while ancient cultures tried to define them precisely by depicting them in deities. In Egypt, Seth, the malevolent desert god, and Horus, the benevolent heaven god, were often depicted together, creating a state of harmony between the hostile powers, called ma’at. The pantheons of Egypt, Canaan, and Mesopotamia were monistic, so that their pantheon included both good and evil. Another model reveals Zoroaster, who lived in Iran (7th century BC). His good god Ahuramazda was in open conflict with Ahriman, the god of war. This idea of direct dualism, founded by Zoroaster, continued in some Parsi sectarian communities.
In Judaism, Yahweh is the only all-powerful God and is equally responsible for good and bad events. The figure of Satan, as a fallen angel, becomes Yahweh’s antagonist in a cosmic war and he takes on the role of the scapegoat who is held responsible for all misfortune. Together with Satan, the guardian angels are cast out by God, while all evil is assigned to these angels of darkness. The rebellious guardian angels bear the eyes of God and have a variety of names in the book of Daniel, such as Belial, Azazel, Mastema, Satanail, Sammael and Semiah. According to the Book of Enoch, they descended to earth by their own choice and landed like stars on Mount Henon. From this the name Lucifer (light bearer) was derived. The guardian angels are held responsible for every sin in the world. The giants, as children of sons of God and daughters of men, threaten to destroy everything. The four angels Uriel, Raphael, Gabriel and Michael are sent to help from Yahweh. They defeat the giants. The guardian angel Mastema demands from Abraham (Genesis 22:1-9) his lost son Isaac as a human sacrifice. The figure of Mastema is the later devil of the Christians. In modern research, the search for the starting points for the ideas of arch-evil leads to Belial of the Canaanite intellectual world, and among the scrolls found at Qumran by the Dead Sea there is a Book of Giants that mentions Gilgamesh and Huwawa, while also making connections to Babylon exists. The influence of Zoroastrianism with the good power Ahura Mazda and the evil counterpower Ahriman, who appears in the form of a snake, on Judaism is also unmistakable.
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Das Universum ist alles was es gibt und alles was es gibt kann nicht außerhalb seiner Form sein. Daher ist alles was es gibt alles was es gibt. Im landläufigen Glauben ist das Universum entstanden, es könnte aber auch schon immer da gewesen sein. Es hat keinen Anfang und kein Ende und ist endlos. Alles im Universum hat sein eigenes Wesen, so hat beispielsweise Gold die Atomzahl 79 und eine eigene Beschaffenheit, die sich von der anderer Metalle, wie Silber unterschiedet. Man könnte zu dem Schluss kommen, dass das Universum die Quantengravitationsstruktur x hat, die für jedes Universum ausschlaggebend ist, da genau diese Struktur notwendig ist um ein ebensolches Universum zu erhalten. Das Wesen wird bestimmt, es liegt nicht auf der Straße aber im Kosmos. Die Welt ist ebenso Bedingung der Bezugnahme auf die Welt überhaupt, wie das Universum es ist. Das „synthetische Apriori“ ist relative Notwendigkeit. Bei der Untersuchung der Struktur des Universums verschwindet das Prinzip der Kontingenz nicht vollständig, jedoch ist niemals klar ob das vollständige und endgültige Wesen des Universums entdeckt wurde. (vgl. Walter Saltzer, „die Erfindung des Universums“, 1997, S.12f)
Das Universum ist Gegenstand vieler philosophischer Untersuchungen aller Zeiten. Es ist vielerorts ein moralisch neutrales System in dem es weder Gut noch Böse gibt. Dennoch ereignen sich auch alle guten und bösen Dinge letztlich im Raum des Universums. Obwohl es kein eindeutiges oder klar trennbares Gut und Böse gibt gehen viele Religionen und Naturvölker davon aus, dass es eine dunkle Seite des Mondes gibt. Der Teufel macht sich die Schwachheit des menschlichen Wesens zu nutze, während moderne Anschauung kein Individuum aus seiner persönlichen Verantwortung entlassen. Vielfach gibt es die Auffassung von zwei Seiten einer Medaille, während antike Kulturen versuchen sie, auf dem Wege der Darstellung in Gottheiten genau zu bestimmen. In Ägypten wurden Seth, der bösartige Wüstengott und Horus, der gütige Himmelsgott oft zusammen dargestellt, sodass es zu einem Zustand der Harmonie zwischen den feindlichen Mächten kam, ma‘at genannt. Die Götterhimmel Ägyptens, Kanaans und Mesopotamiens waren monistisch, sodass sie in ihrem Pantheon sowohl das Gute als auch das Böse umfassten. Ein anderes Modell offenbart Zoroaster, der (7. Jhr. v. Chr.) im Iran lebte. Sein guter Gott Ahuramazda stand im offenen Konflikt mit Ahriman, dem Kriegsgott. Dieser von Zoroaster gegründete Gedanke des direkten Dualismus setzte sich in einigen Sektengemeinden der Parsen fort.
Im Judaismus ist Jahwe der allmächtige einzige Gott und gleichermaßen verantwortlich für gute und schlechte Ereignisse. Die Gestalt Satans, als einem gefallenen Engel wird zum Antagonisten Jahwes in einem kosmischen Krieg und er übernimmt die Rolle des Sündenbocks, der für alles Unglück verantwortlich gemacht wird. Zusammen mit Satan werden die Wächterengel von Gott verstoßen, während alles Böse diesen Engeln der Finsternis zugeordnet wird. Die rebellischen Wächterengel tragen die Augen Gottes und haben im Buch Daniel eine Vielzahl von Namen, wie Belial, Asasel, Mastema, Satanail, Sammael und Semjas. Nach dem Buch Henoch stiegen sie auf eigene Entscheidung auf die Erde nieder und landeten wie Sterne auf dem Berg Henon. Hieraus wurde der Name Luzifer (Lichtträger) gefolgert. Die Wächterengel werden für jegliche Sünde auf der Welt verantwortlich gemacht. Die Riesen als Kinder von Gottessöhnen und Menschentöchtern drohen alles zu zerstören. Zur Hilfe von Jahwe gesendet werden die vier Engel Uriel, Raphael, Gabriel und Michael. Diese besiegen die Riesen. Der Wächterengel Mastema fordert von Abraham (Genensis 22, 1-9) seinen verlorenen Sohn Isaak als Menschenopfer. Die Figur des Mastema ist der spätere Teufel der Christen. Bei modernen Nachforschungen führt die Suche nach den Ausgangspunkten für die Ideen des Erzbösen zu Belial der kanaanäischen Geisteswelt und unter den Schriftrollen, die in Qumran am Toten Meer gefunden wurden gibt es ein Buch der Riesen, das Gilgamesch und Huwawa erwähnt, während es auch Verbindungen nach Babylon gibt. Auch der Einfluss des Zoroastrismus mit der guten Macht Ahura Mazda und der bösen Gegenmacht Ahriman, der in Gestalt einer Schlange erscheint auf den Judaismus ist unverkennbar.

Collage, found footage, 200 x 85 cm, 2024

Collage, found footage, 110 x 130, 2024

Collage, found footage, 180 x 130 cm, 2024