GiMP_DPG

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GiMP, digital painting, (C-Print), 150 x 200 cm, 2023

GiMP_DPG (digital painting)

In GiMP_DPG (DPG für digital painting – JPG) lege ich mehrere analoge Malereien/ Collagen übereinander, während man die untere nur durch einen durchlaufenden Strich, der somit beide miteinander verbindet sehen kann. Das der Malerei inhärente Schichtenprinzip, bei dem ohnehin eine untere Farbschicht durch Abdeckung zum Vorschein kommt wird hier somit erneut durch ein digitales Prinzip aufgegriffen und fortgeführt. Die fließende Linie zieht sich wie ein Faden durch das Bild und gibt die Sicht auf das darunter liegende frei. Wie eine radierende Kordel verbindet die Linie in GiMP_DPG das darunter liegende mit dem darüber liegenden und setzt das Schichtenprinzip somit unendlich fort. In Form von großformatigen C-Print Drucken fordern die digitalen Malereien die geistige Aktivität und Phantasie des Rezipienten. Die Reize können hierbei nicht unmittelbar von der Wahrnehmung aufgefasst werden und bedürfen einer genaueren Betrachtung. Die leuchtenden Farben erhalten unterschiedliche Abgrenzungen, unterschiedlicher Ebenen und ergeben ein besonderes digitales Experiment nach einem einfachen Prinzip der digitalen Schichtenlegung, die wie das Freistreichen mit dem Finger auf Glas funktioniert. Ähnlich, wie in Mrrr_Intrfcs, bei dem die Negative von analoger Einfach- und Mehrfachbelichtung mit einem Stift bearbeitet werden ergibt sich eine der Darstellung unabhängige Kordel, die sich auf die Formen legt und unabhängige Akzente setzt. In Mrrr_Intrfcs ist dieser Faden neongrün im immer dunkler werdenden fotografischen Bild, während er in GiMP_DPG einen Durchblick erlaubt. In beiden Fällen erinnert das „malen“ auf der zweidimensionalen Fläche des Bildobjektes an das Malen auf Glas. Das in GiMP_SPG freigestrichene Glas scheint hierbei den Blick auf dahinter liegendes freizugeben, sodass sich ein Eindruck von Durchblick und Anblick ergibt.

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GiMP, digital painting, (C-Print), 150 x 200 cm, 2023

GiMP_DPG

In GiMP_DPG (DPG for digital painting – JPG) I put several analogue paintings/ collages on top of each other, while the lower one can only be seen through a continuous line, which thus connects both with each other. The principle of layers inherent in painting, in which a lower layer of paint comes to light anyway, is here again taken up and continued by a digital principle. The flowing line runs through the picture like a thread and reveals what lies below. Like an erasing cord, the line in GiMP_DPG connects the one below with the one above and thus continues the layer principle indefinitely. In the form of large-format C-Print prints, the digital paintings demand the mental activity and imagination of the recipient. The stimuli cannot be grasped directly by perception and require closer examination. The bright colors are given different delimitations, different levels and result in a special digital experiment based on a simple principle of digital layering, which works like stroking a finger on glass. Similar to Mrrr_Intrfcs, where the negatives of analogue single and multiple exposures are edited with a pen, the result is a cord that is independent of the representation, that lies on the forms and sets independent accents. In Mrrr_Intrfcs this thread is neon green in the darkening photographic image, while in GiMP_DPG it allows a glimpse. In both cases, „painting“ on the two-dimensional surface of the picture object is reminiscent of painting on glass. The glass painted free in GiMP_SPG seems to open up a view of what is behind it, giving an impression of perspective and sight.

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GiMP_DPG, (acrylic on canvas +) digital painting, (C-Print), 2023

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